Energie
Lösungen für den Energiesektor
Fernverwaltung einer Erdgas-Pipeline
Ein Erdgasunternehmen wollte Kompressorstationen fernsteuern, die entlang einer Pipeline liegen. Die Verkabelungskosten sind hoch und Kabel können versehentlich durchtrennt werden, daher musste die Lösung drahtlos sein. Ein bedeutendes Erdgas-Transport- und Vertriebsunternehmen in Thailand wollte eine bessere Kontrolle über seine Betriebsabläufe erlangen.
Die offshore- und onshore-Transportleitungen in ihrem weitläufigen Erdgas-Pipelinenetz erstrecken sich über mehrere tausend Kilometer. Zudem verzweigen sich die Verteilungsleitungen von den Transportleitungen, um verschiedene Industriekunden zu versorgen.
Was ist eine Kompressorstation?
Eine onshore-Gaspipeline wird durch sogenannte Kompressorstationen in kleinere Abschnitte unterteilt. Es ist natürlich, dass entlang der Pipeline geringe Druckunterschiede auftreten. Kompressorstationen sind Instrumente, die zur Überwachung und zum Ausgleich dieser unvermeidbaren, aber geringen Druckunterschiede eingesetzt werden. Eine Kompressorstation kann auch erkennen, ob ein Leck in der Pipeline aufgetreten ist. Für Abrechnungszwecke verfügt eine Kompressorstation über Messgeräte, die den Gasverbrauch eines bestimmten Industriekunden erfassen.
Drahtlos schlägt Kabel
Ein Fernbedienungsgerät (Remote Terminal Unit, RTU) bildet die Schnittstelle zur Elektronik an einer Kompressorstation. Ein RTU kann wiederum über seine serielle Datenschnittstelle mit einem zentralisierten SCADA-Leitstand verbunden werden. Das Erdgasunternehmen suchte nach einer zuverlässigen drahtlosen Konnektivitätslösung, da die Verkabelungskosten hoch sein können und Kabel versehentlich durchtrennt werden können – ganz zu schweigen von den hohen monatlichen Kommunikationskosten.







